Neuseeland

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Sonntag, 6. Mai 2012

The sweet and sour taste of the word "home"...

Ok, ich gebe zu, dass dieser Titel ein bisschen komisch klingt. Doch beschreibt es ziemlich genau was in mir abgeht. Seid Anfangs September bin ich unterwegs und komme nun doch langsam zu einem Ende dieser Reise. Es ist schwer zu erklären wie sehr ich das Herumreisen, das Entdecken, das Kennenlernen, das Von-Tag-zu-Tag-leben, das Gott-was-hast-du-heute-für-mich-leben (obwohl das hoffentlich nie enden wird!) und das Ein-Franken-Nachtessen geniesse. Ich glaube das gibt dem Wort "Home" einen sauren Geschmack. Andererseits freue ich mich langsam mehr und mehr wieder nach Hause zu kommen, meine Familie und all meine Freunde wieder zu sehen! Das mischt den süssen Geschmack in die ganzen Gefühle. Doch noch lebe ich im Jetzt und Jetzt meint Thailand, the land of smiles!

Ich verbrachte vorletzte Woche in einem kleinem Dorf in Nord Thailand, Mae Ai, wo ich meinen DTS Schulleiter Gabe traf (Ich wusste dass er dort ist... :-D). Gabe war schon seit fast 3 Wochen dort oben. Wir wohnten bei und mit einer Thai-Familie, assen mit ihnen, arbeiteten mit ihnen etc. Es war eine super Woche und es war sehr interessant mehr über die nord thailändische Kultur zu lernen und mit all denen Leuten Spass zu haben. Das Dorfleben ist völlig verschieden zu dem Stadtleben, was mir sehr zusprach! Jeder kennt jeden, jeder hilft jedem - es ist wie eine grosse Familie. Sie lieben es zu tanzen, Karaoke zu singen, Witze zu machen und sich über die Falangs (Weisse Menschen/ mich)  lustig zu machen.
Nach einer Woche kehrten wir wieder nach Chiang Mai zurück und sind jetzt hier seit genau einer Woche. Vor ein paar Tagen machten Gabe und ich einen Tagesausflug zur burmesischen Grenze, da mein thailändisches Visa ablief und ich für 5min aus dem Land musste, um ein Neues zu bekommen. So läuft das hier.
Seit drei Tagen sind wir nun am Kinder hüten. :-D Eine Bekannte von uns, sie hat eine Missionsarbeit für Prostituierte, hat kurzerhand ein Kinderheim gestartet für 4 Jungs, deren Mütter sich nicht um ihre Kinder kümmern. Da im Moment noch nicht genügend Helfer da sind um zu den Jungs zu schauen sind Gabe und ich nun für ein paar Tage eingesprungen. Wir haben einen riesen Spass aber es ist super anstrengend und es lehrt mich meine Mutter mehr zu bewundern wie ich das bis anhin gemacht habe! :-D
Am Dienstag Morgen werden wir weiter nach Pai gehen, ein kleines Hippiedorf in den Bergen nordthailands. Das wird der letzte Stopp sein bevor es dann zurück geht nach Bangkok und dann von dor nach "Home".

Geplant ist, dass ich am 15. Mai wieder zu Hause bin, aber die Versuchung ist gross meinen Flug zu canceln und länger hier in Thailand zu bleiben! Haha, keine Angst, das ist glaub nur ein Resultat des süss sauren Geschmacks des Wortes "Home"... :-D

Ich freue mich euch alle bald wieder mal zu sehen und ich hoffe, dass wir dann mal die Zeit finden, damit ich euch ein paar Bilder zeigen und euch mehr von meiner Zeit berichten kann!

God bless you!
Beni

Montag, 16. April 2012

Sawasdee Krap!

Hitze, Feuchtigkeit, viele Leute überall... ja ich bin wieder in Asien! Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht am  Flughafen Bangkok , an dem ich um 2.00 Uhr in der Nacht ankam, nahm ich ein Taxi durch die Stadt zur YWAM Base Bangkok, das NRTC Center. Hier war ich schon zu Beginn meines Outreaches, letzten Dezember. Es war Ostersonntag und ich ging an einen thailändischen Ostergottesdienst, zum Glück gab es einen Übersetzer! Als ich zurück zur Base kam, traf ich Steve, ein Missionar der für eine YWAM Ministry arbeitet, die in den Slums Häuser renovieren und Hilfen für ältere Leute einbauen. Ich erklärte ihm, dass ich keinen genauen Plan für meine Zeit in Thailand habe und dass ich Gott darum gebittet habe, mich irgendwo sinnvoll einzusetzen. Da er mir vorher erzählt hat, dass er gerade ein grosses Projekt laufen hat und niemand hat der ihm hilft, habe ich ihm meine Hilfe angeboten. Wow, das ging schnell und schon war ich irgendwo involviert! Ich habe nun mit ihm die ganze Woche gearbeitet, wir haben ein Haus von Grund auf neu aufbauen müssen. Das Slum in dem wir gearbeitet hatten ist immer etwa 50cm unter Wasser, das bedeutet dass der Boden darunter sehr weich ist, und viele Häuser völlig schief sind oder gar umfallen. Wir schlugen etwa 12 Betonpfösten ungefähr zwei Meter in den Boden, und bauten darauf das Haus neu. Es war ein super Erlebnis und ich habe neben den technischen "skills" auch sehr viel anderes gelernt - Dankbarkeit, dass es uns so gut geht - wie fröhlich Menschen ohne Geld sind! - wie gut es tut, meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche auf die Seite zu legen und anderen mit vollem Einsatz zu dienen - wie gut ein kaltes Cola schmecken kann bei 40°C und 100% Luftfeuchtigkeit und vieles mehr!
Hier ein par Fotos von unserem Projekt:


Das "Wasser" unter den Häusern ist gefüllt mit Abfall, das Wasser selber ist schwarz... So hat das "Haus" ausgesehen als ich anfing zu arbeiten, ein kleiner Teil des Bodens und des Fundaments waren schon neu gemacht.


Steve und Pirut am schauen, ob der Betonpfosten den wir etwa 2m versenkt haben auch am richtigen Ort steht.


Als der Boden endlich fertig war, wurde das Dach entfernt und eine neue Dachkonstruktion gebaut. Es war unglaublich heiss ohne Dach über dem Kopf, zum Glück haben wir uns grosse Strohhüte gekauft, um uns vor der intensiven Sonne zu schützen.


Ein kleiner Junge, einer der Söhne der Familie die ein neues Haus bekommen, und ich mit den Strohhüten! :-D Haha, er war so lustig!


Endlich fertig! Nach etwa 100 Litern Schweiss haben wir endlich die letzten Wände aufgestellt und ein bisschen geputzt. Jetzt werden nur noch neue Kabel montiert (die Alten sind eindeutig nicht mehr Suva-Tauglich, und ein Wunder, dass ich noch lebe und keinem Stromschlag erlitt! :-D).

Ich geniesse also meine Zeit hier in Bangkok, es tut so gut seine Zeit und Kraft richtig einzusetzen! Morgen  (Dienstag) werde ich wahrscheinlich endlich Bangkok verlassen und werde per Nachtzug Richtung Norden fahren, nach Chiang Mai. Was ich dort genau machen werde sehen wir noch, aber ich bin gespannt was Gott mit mir vorhat dort oben, wird sicher super! :-D

Gruss aus der Hitze!
Beni

Donnerstag, 5. April 2012

Von Dingos und anderen Kängurus...

An dieser Stelle sollte jetzt "entschuldigung für die wenigen Nachrichten die ich schreibe" stehen, aber das habe ich ja schon einige male gemacht, und ihr habt euch sicher schon daran gewöhnt, dass ich ein sehr unzuverlässiger Schreiber bin! 
Ein weiteres Kapitel meiner Reise geht zu Ende, Australien! 

Aber bevor ich euch über diese Zeit berichte, muss ich noch schnell das Ende von meinem Aufenthalt in Neuseeland berichten, da ja mein Blog eigentlich "Neuseeland" heisst. 

Nachdem wir von Thailand zurück kamen, hatten wir noch eine Woche Schule, in der wir den Outreach nochmals ein bisschen besprachen, die Gemeinschaft untereinander genossen und ganz viele Geschichten hörten. Am Freitag beendeten wir die Schule mit einem würdigen Abschlussessen.
Am Sonntag verliess ich dann mit Rachel Wilt und Anneli Johnson Oxford und wir fuhren zusammen nach Queenstown, wo wir ein paar Tage verbrachten. Wir genossen das "Davos von NZ" sehr. Am Donnerstag flogen wir dann spottgünstig zurück nach Christchurch, ich schlief noch eine Nacht bei Laura Greig, und am Freitag war dann endgültig Schluss mit meiner Zeit in Neuseeland. Es war eine super Zeit, und definitiv ein Land das ich in der Zukunft noch mal hin muss! So bald wie möglich... :-D

So, nun hat mein Blog den falschen Namen! Nun fängt nämlich die Australienreise an. Ich habe folgend ein par Bilder, anhand denen ich euch ein bisschen berichte, was wir (Philipp Hostettler und ich) so erlebt haben. Natürlich nur sehr grob, sonst könnte ich euch dann zu Hause gar nichts mehr erzählen. :-D


Die erste Überfahrt mit der Fähre von Sydney nach Manly, wo wir in einem Hostel übernachteten, unglaublich schöner Sonnenuntergang über Sydney Harbour!


Wir genossen das - noch - gute Wetter und die schöne Sicht auf eines der wohl berühmtesten Gebäude der Welt.


Unser Auto/Campervan/Hotel/... Wir hatten eigentlich ein anderes Model bestellt, aber das hat halt nicht geklappt. Das Auto hat einen super Job gemacht, keine Pannen, keine Probleme, ausser dass es ein bisschen viel gesoffen hat... :-D


Jaaa, das Bild wurde im sonnenverwöhnten Australien aufgenommen! Es hat sicher die hälfte der Zeit geregnet, aber für das hat man ein Auto in dem man trocken schlafen kann, und kein Zelt. :-D Wir haben uns auf jedenfall nicht die gute Laune nehmen lassen, und haben halt den Regen genossen. Auf den folgenden Fotos sind fast nur schöne Tage abgebildet, aber das täuscht nur! :-D


Ausflug ins Landesinnere, der Ellenborough Fall, 200m hoher Wasserfall.


... läck sin mir cool... :-D


Typisches Nachtessen dieser Reise, Kängurusteak, Salad (für die Mami's unter euch...) und Chips. Mjami!












Wunderschöner Strand in Arakoon, an der Küste. Wir versuchten so oft wie möglich gratis Plätze für die Nacht zu finden, und manchmal endet man an einem so wunderbaren Strand, viel besser wie Campingplätze!


Kängurus, die gerade neben uns das Nachtessen genossen!

In Byron Bay traffen wir Freunde von mir (Köche aus der RS), und wir verbrachten zwei Tage zusammen. Hier haben wir uns gerade ein riesen BBQ gekocht (zum Glück waren sie Köche!). Herrlich!



Frazer Island, einmal anders. Wir haben die spezial Tour gebucht, die drei Tage regen beinhaltete! Ein voller Erfolg, ausser dass der Regen dann doch mal ein bisschen lästig wurde! Trotzdem ein Höhepunkt unserer Reise!


Der Versuch endlich mal wieder nicht auf dem Kopf zu stehen... Eine super gute Düne um zu dünenspringen, in Rainbow Beach.


Herrlicher Sonnenuntergang über einer Flussmündung!


Und das noch als kleiner Beweiss, dass es wirklich geregnet hat. Einen Meter unter diesem Fluss steht eine, normalerweise 13 Meter hohe Brücke! Da gibt's leider kein Durchkommen!


Australische Autobahnen sind ein Erlebnis!


Der höchste Berg im Hintergrund ist Mt. Warning, den wir einen Tag bevor bestiegen, leider war die Sicht nicht ganz so gut wie wir das erhofften.


Ein würdiges Plätzchen für ein Apéro...


... und für ein echtes Schweizer Fondue! :-D


Alles in allem eine geniale Zeit, mit vielen schönen Erlebnissen! Ich kann euch dann noch mehr erzählen wenn ich zurück bin!
Wie geht's  weiter? Morgen, 7.4.12, werde ich über Shanghai nach Bangkok fliegen. Ich werde jetzt noch ein bisschen mehr als 5 Wochen in Thailand verbringen, bevor es dann langsam aber sicher zurück in die Schweiz geht! Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was ich in Thailand so machen werde!
Gruss aus Sydney!

Dienstag, 14. Februar 2012

Back from outreach!

Wir sind letzten Freitag hier in Neuseeland angekommen und geniessen seither den trockenen und kühlen Sommer in Oxford (für mich zu kalt). Ich bin mir es nicht mehr gewöhnt so kühl, nach fast drei Monate 35-40° C und 100% Luftfeuchtigkeit in Thailand.
Über unseren Trip in Thailand gibt es viel zu erzählen, ich spare mir all die Geschichten auf, bis ich euch sie persöhnlich erzählen kann. :-D Hier also nur ein kleiner Überblick über meine Zeit in Südostasien:

Wir starteten in Bangkok, wo wir uns ein bisschen an-klimatisieren mussten, nicht nur an die Temperatur, sondern auch an Lärm, Gestank, Essen und Kultur. Mit einem Nachtzug und per Bus gings in den Süden Thailands, genauer nach Ton Sai wo wir den grössten Teil der Zeit verbrachten. Ton Sai ist ein kleines Dorf, an einem Strand, umgeben von hohen Felsen, perfekt zum klettern. Etwa 90% der Touristen dort kommen nur zum klettern. Alles wird ganz simpel gehalten, die Unterkünfte sind sehr einfach, da niemand hohe Ansprüche hat. Wir versuchten Kontakte zu knüpfen, Leute kennen lernen, hatten Worship und Biblestudy am Strand, jeden Abend, und versuchten durch das Leute zu erreichen.
Nach sechs sehr interessanten Wochen gings für uns weiter nach Koh Tao, eine kleine Insel. Die Tage auf Koh Tao waren da um auf unsere Zeit in Ton Sai zurück zu blicken und Zeit als Team zu verbringen.
Von dort gings wieder zurück nach Bangkok, wo wir die letzten zwei Nächte verbrachten bevor wir dann per Flieger über Sydney wieder zurück nach Christchurch flogen.

Das Team hat super zusammengearbeitet, es war eine super Zeit ihnen und haben zusammen viel neues über Gott und seine Liebe zu uns und seine Gnade lernen dürfen.

Es ist schön wieder zurück zu sein und all die Geschichten der anderen Teams zu hören und zusammen unsere Erfahrungen zu diskutieren. Die Gemeinschaft die wir hier haben ist super, ich werde sie ganz sicher vermissen, aber es ist auch gut einen nächsten Schritt zu machen und weiter zu gehen im Leben.

Am Freitag 17.2.12 werden wir die Schule abschliessen und die ersten werden uns dann schon bald Richtung Heimat verlassen. Ich werde am Sonntag nach Queenstown reisen, dort mit ein paar Freunden bleiben, dann gehts für mich zurück nach Christchurch und von dort weiter nach Sydney, für ein weiteres Abenteuer!

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von Thailand:


Matt, Jordan, Rachel, Christina, Margaret und Ben Boody im Bahnhof in Bangkok, kurz bevor wir in den Nachtzug einstiegen.



Auf dem Weg zu einem Long-tail-boat welches uns nach Ton Sai brachte.


Teampicture am Strand in Ao Nang.


Ich am klettern. (Deep water soloing)


Sonnenuntergang in Ton Sai.


Blick über Ao Railay.